Beschreibung
Ferrari S.p.A., ein italienischer Luxusautomobilhersteller, hat generative künstliche Intelligenz (KI) über Amazon Web Services (AWS) angenommen, um sowohl die Kunden- als auch die Fahrzeugreisen zu verbessern. Dieser strategische Schritt zielt darauf ab, den Umsatz, die Experimentierfreude und die Produktivität zu steigern, damit Ferrari weiterhin außergewöhnliche Erlebnisse für seine Kunden und Händler bieten kann.
Das Unternehmen hat generative KI in verschiedenen Anwendungsfällen eingesetzt, darunter die Beschleunigung des Fahrzeugdesigns und die Bereitstellung personalisierter Dienstleistungen. Silvia Gabrielli, Chief Digital and Data Officer von Ferrari, betont das Engagement des Unternehmens für Exzellenz und Innovation und erklärt: "Jeden Tag versuchen wir, neue Wege zu finden, um Exzellenz zu erreichen und gleichzeitig die Erfahrungen unserer Kunden und ihre Verbindung zu unserer Marke zu verbessern."
Gegründet im Jahr 1947, hat Ferrari ein reiches Erbe im Sportwagenrennen und in der Handwerkskunst. Im Jahr 2021 wählte das Unternehmen AWS als bevorzugten Cloud-Anbieter, um seine Rechen-, Analyse- und Speicherfähigkeiten zu verbessern. Gabrielli merkt an: "AWS war entscheidend für unsere IT-Transformation," und hebt die signifikante Reduzierung der Kosten für das Infrastrukturmanagement sowie die Verbesserungen in der Anwendungszuverlässigkeit und -skalierbarkeit hervor. So kann Ferrari beispielsweise Simulationen in seiner Software für das Produktlebenszyklusmanagement 60 % schneller durchführen als zuvor.
Um die Kundenerlebnisse zu personalisieren, entwickelte Ferrari einen Auto-Konfigurator auf AWS, der es den Kunden ermöglicht, ihre Fahrzeuge mit verschiedenen Optionen anzupassen. Dieses Tool nutzt große Sprachmodelle (LLMs) in Amazon Bedrock und verbessert das Kundenerlebnis durch maschinelles Lernen. Seit seiner Einführung hat der Konfigurator die Verkaufsanfragen erhöht und die Konfigurationszeiten um 20 % verkürzt, was ein ansprechenderes Erlebnis mit 3D-Bildern bietet.
Ferrari setzt auch einen generativen KI-Chatbot ein, um Vertriebsmitarbeiter und Techniker zu unterstützen, wobei LLMs verwendet werden, die auf seiner Dokumentation feinabgestimmt sind. Dieser Ansatz hat die Abläufe optimiert und ermöglicht eine schnelle Prüfung und Bereitstellung verschiedener Modelle. Darüber hinaus nutzt Ferrari Amazon Lookout for Vision, um Qualitätsinspektionen zu automatisieren und Mängel in der Produktionslinie zu erkennen, bevor die Fahrzeuge getestet werden.
Die Integration von generativer KI hat es Ferrari ermöglicht, das Fahrzeugdesign zu optimieren, sodass das Unternehmen Tausende von Simulationen parallel zu niedrigen Kosten durchführen kann. Diese Fähigkeit reduziert die Markteinführungszeit und die Abhängigkeit von physischen Prototypen. Gabrielli erklärt: "Wir können Analysen und Simulationen durchführen und Korrelationen herstellen, die in der Vergangenheit nicht möglich waren," und unterstreicht den transformativen Einfluss von generativer KI auf die Produktentwicklung.
Während Ferrari weiterhin seine Nutzung von generativer KI ausweitet, erkundet das Unternehmen auch Cloud-Dienste, um sein Engagement für Kohlenstoffneutralität bis 2030 zu erfüllen. Gabrielli schließt mit den Worten: "Innovation ist in Ferraris DNA, seit den ersten Tagen unseres Gründers. Wir sehen AWS als strategischen Partner in unseren Innovationsbemühungen."
Wichtigste Erkenntnisse
Implementierung von generativer KI
Auto-Konfigurator auf AWS
Nutzung von Amazon Bedrock
Automatisierte Qualitätsinspektionen
Generativer KI-Chatbot
Cloud-Grundlage auf AWS
Erhöhte Verkaufsanfragen
Reduzierte Konfigurationszeiten
Schnellere Simulationsverarbeitung
Kostenreduktion in der Infrastruktur
Was diese Fallstudie zeigt
- Kundenpersonalisierung
- Produktionseffizienz
- Verkaufsoptimierung
- Designinnovation
- Betriebliche Automatisierung






